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Air-Gap-Modus: Was er tut — und was nicht
Ein Schalter in der Ecke der App blockiert jede ausgehende Netzwerkanfrage. Hier ist das Bedrohungsmodell, das er abdeckt, und das eine, das er nicht abdeckt.
Der Air-Gap-Modus deaktiviert jeden ausgehenden Netzwerkaufruf der laufenden App. Mit ihm aktiviert: kein DNS, kein HTTPS, keine Keyserver-Suchen, keine Drand-Abrufe, keine Analytics. Das Einzige, was die Netzwerkgrenze überquert, ist das initiale Laden der Seite (das vom Service Worker nach dem ersten Besuch zwischengespeichert wird).
Was er abdeckt
- Keyserver-Suchen im Schlüssel-Inspektor — deaktiviert.
- Drand-Beacon-Abrufe im Time-Lock-Werkzeug — deaktiviert.
- Google Analytics — wird ohnehin nie ausgelöst, aber explizit blockiert.
- Versteckte Drittanbieter-Skripte, die von einer Browser-Erweiterung eingespritzt wurden — können ihre Payloads nicht abrufen.
Was er nicht abdeckt
- Ein kompromittierter Browser. Wenn dein Browser selbst bösartig ist, kann er den Air-Gap-Modus vollständig ignorieren.
- Browser-Erweiterungen, die außerhalb des App-Sandboxes laufen. Erweiterungen können unabhängig von dem, was die App tut, Zwischenablage- und DOM-Inhalte lesen.
- Die OS-Ebene — Keylogger, Bildschirmaufnahme, Swap-Dateien mit Klartext.
Das robuste Setup
Für maximale Sicherheit: Installiere die App als PWA auf einem frischen, vollständig gepatchten Laptop, trenne den Laptop vom Netzwerk und führe dann die App aus. Die PWA-Shell ist bereits lokal zwischengespeichert und funktioniert offline. Kombiniert mit einem passwortgeschützten privaten Schlüssel auf verschlüsselter Festplatte entspricht dies ungefähr dem Bedrohungsmodell, für das PGP entwickelt wurde.